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5 zufällige Literatur- und Schreibwettbewerbe (Preisgeld bis 10.000 Euro)

Auch in den Sommermonaten gibt es wieder viel Geld (und Ruhm) zu gewinnen. PS: Wenn du auch mal einen Schreibwettbewerb gewinnen willst, solltest du den Tipps in diesem Video Gehör schenken. Hans-Bernhard-Schiff-Literaturpreis Texte aller Art, unveröffentlicht (Bezug zur Saar-Lor-Lux-Region) zum Thema/Motto: „Sich nicht zurecht finden ist ein gutes Zeichen“ einsenden bis zum 17. August 2012 Dotierung: 5.000 Euro Otfried-Preußler-Kinderstückepreis Stücke für Kinder von 6 bis 11 Jahren einsenden bis zum 31. Januar 2013 Dotierung: 10.000 Euro Berliner Hörspielwettbewerb Hörspiele und Features einreichen bis zum 1. Juli 2012 Dotierung: Nicht bekannt KAMMWEG – Literaturförderpreis des Kulturraumes Erzgebirge Kurzgeschichte oder dramatischer Text (Monolog/Dialog), auch in erzgebirgischer Mundart (unveröffentlicht) zum Thema „Gratwanderung“ regionaler Bezug: Erzgebirge einreichen bis zum 31. Oktober 2012 Dotierung: insgesamt 1.500 Euro sowie Teilnahme an einer Textwerkstatt 9. Schreibwettbewerb für junge Menschen der Tübinger Buch- und Kunsthandlung Wekenmann erzählende Prosatexte, Kurzgeschichten (unveröffentlicht) zum Thema: „Vergänglichkeit und Werden“ Alter: geboren zw. 1986 und 1996 (16-26 J.) Bezug: Baden-Württemberg einreichen bis zum 31. Juli 2012 Dotierung: in jeder Altersgruppe 3 Preise im Wert von 500, 300, und …

Von wegen „Fair Use“ – Google scannt ungefragt weiter

Google Books ist seit dem Start umstritten. Der durchwachsene Ruf wird wohl auch weiterhin durchwachsen bleiben – die einen schreien laut „Hurra, das ist so innovativ!“ und die anderen brüllen „Lass endlich die Finger von meinem Werk!“. Dass das nicht gut ausgehen kann, dürfte jedem bewusst sein. Das US-Bezirksgericht New York meint, Autoren, Fotographen und Illustratoren dürften gegen Google klagen und fordern, dass ihre Werke nicht gescannt und der Öffentlichkeit unter dem Deckmantel von „Fair Use“ zugänglich gemacht werden. Wir bei wort-satz-buch.de sehen Google’s Vorgehen ebenfalls mit gemischten Gefühlen. Einerseits ist es begrüßenswert, dass sämtliche Werke digitalisiert werden (allein schon aus Umweltschutzgründen!) und durchsuchbar sind – andererseits glauben wir nicht so sehr daran, dass die sogenannte Fair-Use-Vereinbarung wirklich eingehalten wird; und auch nicht eingehalten werden kann. Wir dürfen gespannt sein, wie der Zirkus sich noch entwickelt. Siehe auch: Artikel bei geldimnetz24.de

Urheberrechtsdebatte: Wer nicht davon leben kann, soll es lassen!

Ein toller Artikel im Feuilleton der FAZ wirft wichtige Fragen auf: Ist es um das deutsche Urheberrecht wirklich so schlecht bestellt? Nein, natürlich nicht. Das deutsche Urheberrecht ist das „beste“, das es auf der Welt gibt. WIR SIND DIE URHEBER – ein Aufschrei ging kürzlich durch die Medien. Mario Adorf und Konsorten fühlen sich von sogenannten Content-Piraten betrogen und wollen mehr Geld. Verständlich. Besonders spannend wird der Artikel erst zum Schluss, als der Dialog mit den Lesern beginnt. Ein leicht erzürnter Kommentar lautet: „[…] Die gesamte Kunstindustrie liegt im Wesentlichen weich gebettet in Bezahlfernsehen und Fördertöpfen. Das hat natürlich nicht dazu geführt, dass die Verantwortlichen sich der Zeit und dem Markt angepasst haben. Da muss ein Feind und Finanzier her! Das ist dann gleich das ganze Volk. Mit Zwangsabgaben! Einmalig auf der Welt! Wer von seiner Kunst nicht leben kann, soll es lassen.“ (Quelle: FAZ.net) Klasse!

Anonymous bedrohen das Urheberrecht – manchen ist es scheissegal

Anonymous, die modernen Robin Hoods unserer Netzgesellschaft, haben sich wieder einmal unbeliebt gemacht: Sie haben die Adresse der Ekel-Prinzessin Charlotte Roche ins Netz gestellt (und viele weitere Adressen, Klarnamen, etc. von Autoren, die ich nicht kenne). Sie rebellieren gegen das Urheberrecht, wollen Urheberanarchie, wollen garkeine Urheberschaft, wollen wer-weiß-was. Manchen ist es egal, zum Beispiel dem Autor Peter Nathschläger – er ist nicht auf monetären Gewinn aus und fürchtet daher keine Textpiraten. Hier geht es zu seinem kurzen Artikel, der angehenden Autoren Mut machen könnte: Der Schriftsteller, das Honorar und das Urheberrecht Quelle der News oben: TAZ PS: Wenn du als Schriftsteller einigermaßen anonym bleiben willst, dann empfehlen wir dir unseren genialen Pseudonym Generator :-)

Beteiligung von Verlagen an Auszahlungen der VG WORT

München, 25. Mai 2012. Das Landgericht München I hat gestern eine Entscheidung getroffen, die nicht zugunsten der VG WORT ausgefallen ist. In dem Rechtsstreit geht es um die Frage, ob eine Beteiligung von Verlagen an den Auszahlungen der VG WORT zulässig ist. Das andgericht hat in einem Einzelfall diese Frage verneint. Das Urteil ist eine erstinstanzliche nicht rechtskräftige Entscheidung. Die VG WORT wird gegen die Entscheidung Berufung einlegen. Die Entscheidung des Landgerichts München stellt die gemeinsame Wahrnehmung von Rechten von Autoren und Verlagen innerhalb der VG WORT in Frage, wie sie seit Jahrzehnten praktiziert, von Autoren und Verlagen gemeinsam getragen und durch das geltende Recht ermöglicht wird. Quelle: Klick (PDF)

„Döner-Morde“ – Das Unwort des Jahres 2011

Da werden sich sämtliche Alis, Murats und Mustafas sicherlich freuen. Endlich bekommen sie die Aufmerksamkeit, die sie schon lange verdienen! „Döner-Morde“ ist das Unwort des Jahres 2011 – satte 269 Mal wurde das Wort eingereicht. Die Begründung der Jury zur Kürung dieses Unworts lautete sinngemäß: „Das Wort verharmlost die Mordserie an acht türkischen und einem griechischen Kleinunternehmer. Somit werden ganze Bevölkerungsgruppen diskriminiert, weil man sie auf dieses Imbissgericht – den Döner – reduziert.“ Ich finde dieses Unwort unwürdig, um quasi einen Preis abzustauben. Es ist ein typisches Schlagwort, wie es die BILD-Zeitung benutzt und daran ist doch nichts auszusetzen, oder etwa doch? Die Gutmenschen in der Jury sind offensichtlich anderer Meinung – was hältst du davon? Bild CC 2.0 by beggs / Flickr