Schreibschulen für Autoren und Schriftsteller – Pro und Contra

by Wort/Satz/Buch on 7. April 2010 · 0 comments

Jeder Autor und / oder Schrifsteller gelangt in seiner Karriere an einen Punkt, an dem er (oder sie) sich fragt, ob die geleistete Schreibarbeit gut genug für einen strengen und anspruchsvollen Buchmarkt ist.

Besonders bei jenen, die noch nicht viel Erfahrung gesammelt haben, stellt sich die Frage, ob die eigenen Fähigkeiten noch verbessert werden können, beispielsweise in einer Schreibschule.

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Die Vorteile einer Schreibschule

Schreibschule bieten viele Vorteile für jene, die sich ihres Talents und ihren Fähigkeiten noch nicht vollkommen bewusst sind. Auch für Menschen, die neue Techniken erlernen möchten, sind professionelle Schreibschulen sicherlich eine Überlegung wert.

4 Gründe dafür

  1. Man ist mit gleichgesinnten Autoren in einer Art Klasse und lernt miteinander das Schreiben. Wie in einer üblichen Schule kann man somit auch von den “Klassenkameraden” lernen. Man ist nicht allein und kann fragen, wenn man etwas nicht versteht.
  2. Der Unterricht findet unter professioneller Anleitung statt, womöglich von Erfolgsautoren oder -Lektoren, die seit vielen Jahren Erfahrung mit Texten haben.
  3. In einer Schreibschule lernt man fortgeschrittene Erzähltechniken, die man vielleicht bereits aus der Schulzeit kennt, und kann sie endlich richtig anwenden lernen. Dazu gehören Stilmittel, Spannungsbögen und der berühmte “rote Faden”.
  4. Man kann das Schreiben auch in sogenannten Fernschulen oder -unis lernen; zwar verzichtet man so auf die sympathische Schulklassenatmosphäre, aber man hat dennoch Zugang zu professionellen Unterrichtsmaterialien – Das Internet und die globale Vernetzung sind dabei behilflich.

Die Nachteile einer Schreibschule

Es gibt sogar noch mehr Gründe für den Besuch einer Schreibschule, dennoch möchte ich auch darauf hinweisen, dass das Studium der Schriftstellerei nicht unbedingt nur eine gute Idee ist. Deshalb nachfolgend die Gründe, die gegen eine professionelle Schreibschule sprechen.

4 Gründe dagegen

  1. Man lernt das Schreiben nicht durch Erfahrung, sondern durch Anleitung. Womöglich verlernt man so das kritische Hinterfragen und vergisst, dass man letztlich selbst der Autor / der Schriftsteller ist und nicht die Lehrbücher, aus denen man “abschreibt”.
  2. Schon wieder Schule? Manche Menschen können sich sicherlich nicht mit dem Gedanken anfreunden, erneut eine Art Schulbank zu drücken. Für jene ist es vielleicht eine zwar wertvolle, aber kontraproduktive Erfahrung.
  3. Schreibschulen sind nicht kostenlos, sondern oftmals sehr teuer. Meist sind monatliche “Studiengebühren” fällig, die je nach Geldbeutel sicherlich keine Alternative zur “alten Schule” (Schriftstellerei durch Erfahrung und Eigeninitiative lernen) darstellen.
  4. Es gibt keine Garantie für Erfolg. In vielen Fällen kann man unter Anleitung der jeweiligen Schreibschule sogar eine erste Veröffentlichung planen, allerdings heißt das nicht, dass man plötzlich und nur durch den Besuch einer Schreibschule fähig ist, einen Bestseller zu verfassen!

Fazit: Es ist deine Entscheidung

Wie du siehst, bringt der Besuch einer Schreibschule einige Vor- und Nachteile mit sich und du allein musst für dich entscheiden, ob es sich lohnt, den Schritt zu wagen und unter Anleitung zum Schriftsteller zu werden. Wer schon Erfahrungen auf dem Gebiet sammeln konnte, sollte sich vielleicht eher auf Seiten wie diesen umschauen, um die Frage zu beantworten: “Schriftsteller werden – aber wie?”

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