Da werden sich sämtliche Alis, Murats und Mustafas sicherlich freuen. Endlich bekommen sie die Aufmerksamkeit, die sie schon lange verdienen!
“Döner-Morde” ist das Unwort des Jahres 2011 – satte 269 Mal wurde das Wort eingereicht.
Die Begründung der Jury zur Kürung dieses Unworts lautete sinngemäß: “Das Wort verharmlost die Mordserie an acht türkischen und einem griechischen Kleinunternehmer. Somit werden ganze Bevölkerungsgruppen diskriminiert, weil man sie auf dieses Imbissgericht – den Döner – reduziert.”
Ich finde dieses Unwort unwürdig, um quasi einen Preis abzustauben.
Es ist ein typisches Schlagwort, wie es die BILD-Zeitung benutzt und daran ist doch nichts auszusetzen, oder etwa doch?
Die Gutmenschen in der Jury sind offensichtlich anderer Meinung – was hältst du davon?
Bild CC 2.0 by beggs / Flickr
Art des Verlags: Unabhängiger Verlag
Sitz: München
Gründung: 1990
Genre: Internationale und deutschsprachige Belletristik (Erzählungen, Lyrik, Romane), ausgewählte Sachbücher
Über den Verlag: Der Schwerpunkt des A1 Verlages liegt in erster Linie auf hochkarätiger Belletristik. Hier herrschen ganz klar große Ansprüche an die Autoren und deren Geschriebenes vor. Allerdings lohnt sich der Aufwand, denn der A1 Verlag besticht durch viele selbstorganisierte aktuelle Lesungen, die den Autor zu großer Popularität verhelfen können.
Bedingungen: Das eingereichte Manuskript muss unbedingt den hohen Anforderungen des Verlags genügen, sonst kommt es ohne Worte (sofern man Porto und Rücksendeumschlag beigelegt hat) wieder zurück.
Abgesehen von Selbstverständlichkeiten wie einem vernünftigen Lektorat und einer ordentlichen Aufmachung sollte das Geschriebene unbedingt in das sonstige Rahmenprogramm des Verlags passen.
Das Manuskript muss ungefähr 20 Seiten umfassen, gedruckt und aussagekräftig sein. Elektronische oder handgeschriebene Versionen werden hier nicht bearbeitet – sind also pure Geldverschwendung.
Das gilt auch für das Exposé deines Textes.
Fazit: Der A1 verlag ist nicht für jedermann etwas – es ist dort auch schwer genommen zu werden. Gelingt es aber, sich durch die Reihen der Bewerber durchzusetzen, hat mein einen seriösen, professionellen und engagierten Verlag zur Seite.
by Wort/Satz/Buch on 16. November 2011 · 1 comment

Apps für das geliebte Smartphone sind in. Da kommt auch ein ansonsten außenseiterischer Schreiberling nicht drum rum – wenn er denn ein schlaues Mobiltelefon besitzt…
Wir stellen nun 5 Apps vor, die wir als hilfreiche Ergänzung für Buchstabenbegeisterte und Autoren empfinden. Viel Spaß damit.
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Die Tage scheinen kürzer zu werden. Eigentlich aber werden nur die Nächte länger – und damit hast du als Wortkünstler vermutlich endlich wieder mehr Zeit, dich deinem Geschriebenen zu widmen.
Natürlich brauchst du dafür auch einen guten Anreiz – und den wollen wir dir bieten. Denn im Jahr 2012 (sofern die Apokalypse nicht stattfindet) kannst du an zahlreichen Schreibwettbewerben teilnehmen, um deinen Worten ein wenig (oder sogar viel) Popularität einzubringen.
Wir geben die Termine zu den folgenden Schreibwettbewerben übrigens deshalb so früh raus, weil du so genügend Zeit hast, auch etwas erstklassiges zu schaffen. Also: Viel Erfolg, viel Spaß und ran an die Feder!
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Der Büchner-Preis, inzwischen zum wichtigsten deutschen Literaturpreis aufgestiegen, wird bereits seit 1923 verliehen. Damals allerdings nur an bedeutende Künstler aus Hessen. Denn der ursprüngliche Sinn hinter dem Büchner-Preis war, am Landtag Hessens an den bedeutenden hessischen Schriftsteller Georg Büchner, der den literarischen Vormärz deutlich geprägt hat, zu erinnern.
Erst seit 1951 wurde der Büchner-Preis für alle deutschen Schriftsteller zugänglich und hat seither seine Bedeutung etabliert.
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