Tanka
| Begriff | Aus dem Japanischen “Kurzgedicht”. |
| Definition | Diese uralte reimlose Dichtform existiert vermutlich schon seit 1300 und macht ihrer deutschen Übersetzung “Kurzgedicht” alle Ehre, denn ein Tanka besteht in der Regel aus bloß 31 Moren (Sprechzeiten – ungefähr ähnlich den deutschen Silben, jedoch oft mit noch weniger Informationsgehalt). Diese 31 Moren wurden oft sogar in bloß eine Zeile geschrieben, wunderbar illustriert und verziert. |
| Verwendung | Tankas wurden in erster Linie dazu verwendet, würdevolle Anlässe kunstvoll abzurunden. |
| Beispiel | von Yoshimi Kondo
Im Sturm des Herbstes die in die Ferne fortzieht, |
